200 Jahre Zukunft – Wie die Stadtsparkasse Düsseldorf feiert, fördert und verändert
Die 41. Folge von rheingeredet – dem Podcast von Mr. Düsseldorf
200 Jahre und kein bisschen verstaubt! In dieser Folge von rheingeredet wird gefeiert, gefragt und vor allem gestaunt: Wie wird aus einer klassischen Sparkasse ein echter Stadtgestalter? Host Jasmin spricht mit Katja Piegler von der Stadtsparkasse Düsseldorf und Nicola Boyne über bewegte Geschichte, modernes Stadtleben und ein Jubiläum, das alles andere als verstaubt ist.
Warum eine Bank ein Festival schmeißt, was der Rheinturm mit 200 Gesichtern zu tun hat – und warum Finanzthemen eigentlich gar nicht so trocken sind, wie man denkt – all das hörst du in dieser besonderen Folge.
R(h)einhören lohnt sich für alle, die Düsseldorf lieben und wissen wollen, wie aus Tradition echte Veränderung wird.
Zum Ende der Folge fassen wir für euch wie immer die spannendsten Neueröffnungen und leider auch Schließungen in Düsseldorf zusammen – auch stets tagesaktuell in unserer Topliste für Neueröffnungen 2025 zu finden.
rheingeredet ist der Podcast von Mr. Düsseldorf, dem Online-Magazin der schönsten Stadt am Rhein. Wer wissen will, was in Düsseldorf los ist, hört regelmäßig rhein. Mehr unter www.mrduesseldorf.de.
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen für weitere Folgen via [email protected].
Euer rheingeredet-Team
[00:00:00] Hallo Düsseldorf, herzlich willkommen zu einer ganz besonderen Folge von Reingeredet, dem [00:00:18] ist das Düsseldorf Podcast. [00:00:19] Wenn ihr treuereingeredet, Hörer*innen seid, dann wundert ihr euch vielleicht über die [00:00:23] ungewohnte Stimme. [00:00:24] Wenn ihr jedoch treue Follower*innen in unserer Social-Media-Kanäle seid, dann kommt euch [00:00:28] meine Schlimme vielleicht doch bekannt vor. [00:00:30] Ich bin Jasmin, seit 2,5 Jahren Redaktionsleitung bei Mr. Düsseldorf und euer Host für die [00:00:35] heutige 41. [00:00:36] Folge. [00:00:37] Ihr kennt mich also vor allem aus zahlreichen Reals und Tech-Corks und heute dann auch mal [00:00:41] in unserem Podcast. [00:00:43] Normalerweise begrüßen euch hier Thimo und Paula. [00:00:46] Die beiden haben gerade aber einen außergewöhnlich wichtigen Club zu erledigen, denn die beiden [00:00:50] sind ganz frisch Eltern einer super süßen Tochter geworden. [00:00:54] Deswegen springe ich heute liebend gerne ein und führe euch durch diese Folge. [00:00:58] Ich kann schon verraten, heute wird es feierlich, visionär und ziemlich lokal. [00:01:03] Und natürlich haben wir auch wieder einen Gast, denn wir sprechen heute über 200 Jahre [00:01:07] Stadt Sparkasse in Düsseldorf und ja, vielleicht denkt ihr jetzt wie ich, oh je, Sparkasse, [00:01:12] das mag ein trockenes Thema sein, nein, nein, ich kann euch versprechen, es ist ganz anders [00:01:16] als ihr denkt. [00:01:17] Außerdem gibt es natürlich wieder einen kleinen Rundumschlag aus der Stadt. [00:01:20] Normalerweise geben wir am Ende jeder Folge einen kleinen Überblick über spannende Neue [00:01:24] Öffnungen in Düsseldorf und ich muss sagen, ja, da gibt es gerade wieder einige. [00:01:28] Aber uns in der Mr. [00:01:29] Düsseldorf-Redaktion beschäftigen gerade viel mehr die vielen tollen Lokale, die ihre [00:01:32] Türen geschlossen haben, dazu aber später mehr. [00:01:35] Kommen wir jetzt endlich zu meinem heutigen Gast, denn ich habe es ja bereits angeteasert, [00:01:50] heute geht es um 200 Jahre Stadt Sparkasse in Düsseldorf, ja Leute, 200 Jahre, da war [00:01:55] in Düsseldorf noch eine kleine Stadt mit Glaslatern und Pferdekutschen, heute gibt [00:01:59] es ja Nextbikes, Festivals und sogar den Rheinturm als Leinwand. [00:02:03] Ich freue mich auf eine Frau, die mitten in dieser Geschichte steckt, Katja Pieckler [00:02:07] von der Stadt Sparkasse in Düsseldorf, also let's go! [00:02:10] So Katja, bevor wir richtig einsteigen in 200 Jahre Stadt Sparkassengeschichte und auch [00:02:15] ein bisschen Festivalsstimmung, würde ich sagen, machen ein kleines Warm-up, natürlich [00:02:18] kein Sport, sondern drei schnelle Entscheidungen. [00:02:21] Ich stelle dir zwei Begriffe zur Auswahl und du musst spontan wählen, was besser zu [00:02:26] dir oder vielleicht auch zur Stadt Sparkasse passt, also bist du bereit? [00:02:30] Ja, okay. [00:02:31] Also, was passt besser zu dir, Alkbier im Ührige oder Aperol am Stadtstrand? [00:02:36] Zu mir passt besser Aperol am Stadtstrand. [00:02:38] Okay, kann ich verstehen. [00:02:40] Nextbike zur Arbeit oder mit dem E-Scooter direkt vor die Festivalsbühne? [00:02:44] Mit dem E-Scooter direkt vor die Festivalsbühne. [00:02:50] Passt zum Stadtstrand irgendwie? [00:02:51] Ja, ich bleib am Rhein. [00:02:54] Sehr gut. [00:02:55] Direkt die Überleitung zu einem unserer heutigen Themen, Span mit Plan oder spontanen Gönnung [00:02:59] am Kalsplatz? [00:03:00] Eigentlich müsste ich jetzt sagen, Span mit Plan, Tage, aber Gönnung am Kalsplatz. [00:03:06] Sehr gut. [00:03:07] Das war ein sehr sympathischer Einstieg, wie ich finde. [00:03:10] Aber jetzt würde ich gerne von dir wissen, was mach' dich denn heute zu meiner perfekten [00:03:13] Interviewpartnerin zum Thema Stadt Sparkasse in Düsseldorf, stell dich doch super gerne [00:03:17] einmal vor. [00:03:18] Das mach' ich gerne. [00:03:19] Ich bin im Januar 2024 bei der Stadt Sparkasse in Düsseldorf eingestiegen in der Kommunikation, [00:03:25] also im Marketing und habe da die Gesamtprojektleitung für unser Jubiläum übernommen. [00:03:32] Also wir sind da schon gestartet, alles vorzubereiten und da läuft einfach alles zusammen. [00:03:39] Also da läuft, was machen wir für Jubiläumsprodukte, was machen wir für Godi, für unsere Mitarbeitenden [00:03:43] im Jubiläumsjahr, was gibt es für Kooperation, was gibt es für Sponsorings. [00:03:49] Aber natürlich auch meine Kernkompetenz, quasi die Kommunikation, also was für ein Logo [00:03:55] haben wir, was für ein Claim haben wir im Jubiläumsjahr, was für Aktionen machen [00:03:59] wir, was für Maßnahmen, was für Events. [00:04:01] Okay, das ist total spannend, weil man sieht immer nur so das Endprodukt und gar nicht, [00:04:07] was eigentlich dahinter steckt und wie viel das ist und auch wie viel das teilweise im [00:04:10] Detail ist. [00:04:11] Du hast mir aber noch jemanden heute mitgebracht. [00:04:14] Ja. [00:04:15] Und wie kommt's dazu, dass sie heute auch mit dabei ist? [00:04:17] Richtig. [00:04:18] Ich bin Nicola und ich glaube, einfacher ist es, wie du stets dich immer selber vor. [00:04:22] Ja, ich bin Nicola, ich bin Marketing und Event Managerin und Ken Katja jetzt seit über [00:04:27] zehn Jahren aus diversen Agenturenmobil zusammengearbeitet haben und bin jetzt seit [00:04:32] sieben Jahren selbstständig und da im Jubiläumsjahr ja wahnsinnig viel zu tun ist, hat mich [00:04:37] Katja mit an Bord geholt, um einmal das Festival 200 mit zu organisieren und auch die Jubiläumskommunikation [00:04:45] mit zu managen. [00:04:46] Spannend. [00:04:47] Also hast du dir heute auch einen kleinen Platz hier bei uns verdient, wo wir hier sitzen, [00:04:51] da kommen wir später nochmal darauf zurück, weil das ist glaube ich eine ganz besondere [00:04:55] Location heute. [00:04:56] Aber vielleicht mal zu einem anderen Thema, ich habe ja schon angedeutet, dass das heute [00:04:59] meine erste Podcast-Folge ist, ich springe ein bisschen als Hausfolter ein und um ehrlich [00:05:04] zu sein, war so mein erster Gedanke, als ich gehört habe, dass heute die Stadtsparkasse [00:05:08] mein Gast ist. [00:05:09] Oh mein Gott, ich habe doch gar keine Ahnung von Finanzen, deswegen meint ihr, das steht [00:05:14] mir heute im Weg oder sind die ganzen Finanzthemen weniger sperrig, als man immer im ersten [00:05:17] Moment denkt. [00:05:18] Jetzt mein, das macht gar nichts, da sind wir schon zwei, weil wie du weißt, bin ich im [00:05:22] Marketing und nicht in der Beratung, aber wir machen das, wir machen das ganz einfach. [00:05:30] Und zwar haben die Sparkas mir einen Claim, der nennt sich, weil es um mehr als Geld geht [00:05:34] und wir beide reden heute einfach eher über das mehr als über das Geld, weil da haben [00:05:39] wir ganz viele Kollegen und Kolleginnen im Haus, die das sehr viel besser und detaillierter [00:05:43] machen können mit der Finanzberatung, als ich das kann. [00:05:46] Also wir surren uns heute einfach andere Themen. [00:05:48] Sehr gut, ich glaube, da kommen wir auf einen guten Nenner zu drübs. [00:05:51] Gut, dann würde ich sagen, vielleicht werft mir mal so einen kleinen Blick zurück, weil [00:05:55] ich meine, wir sprechen ja heute über 200 Jahre Stadtsparkasse, was ich immer noch total [00:05:59] verrückt finde. [00:06:00] Wenn du jetzt an dein erstes Jahr bei der Stadtsparkasse zurückdehnt, ich nehme an, [00:06:04] anders war nicht vor 200 Jahren, aber was hattest du damals bei deinem Staat heute [00:06:08] niemals für möglich gehalten? [00:06:10] Dass zum einen die Zeit bis zum Jubiläum so schnell vergeht. [00:06:15] Unser Jubiläum, also der Geburtstag ist am 1. [00:06:18] August. [00:06:19] Und ich war vorher schon bei der Sparkasse in Köln-Bonn, bevor ich zur Stadtsparkasse [00:06:26] in Düsseldorf gewechselt bin, deshalb kannte ich die Sparkassenwelt schon ein wenig, aber [00:06:30] was mich auch hier wieder sehr überrascht hat, ist zum einen, dass die Sparkassen nicht [00:06:36] so angestoppt sind, wie sie manchmal wirken und jetzt gerade auch im Jubiläum, was jetzt [00:06:42] auch alles dabei rausgekommen ist und was wir an Aktionen machen dürfen, in diesem Jahr, [00:06:48] das bringt ein wahnsinniges Vertrauen, auch zum Beispiel von der Seite des Vorstands [00:06:52] mit sich, weil die das alles mitmachen und unterstützen und ich glaube, das hat am meisten [00:06:57] überrascht. [00:06:58] Sehr cool. [00:06:59] Das klingt auch für uns sehr spannend, weil dann scheint ja einiges auf die Düsseldorfer [00:07:03] innen zu kommen. [00:07:05] Wenn wir über Geschichte sprechen, muss ich mich an der Stelle auch direkt als kleinen [00:07:09] Geschichtsfreak-Outen, ich habe es zwar nicht so mit Finanzen, aber Geschichte spricht mich [00:07:14] irgendwie mit total an, auch wenn ich auf Reisen bin, finde ich die historischen Museen und [00:07:17] Ausstellungen immer viel spannender als die mit Kunst, deswegen gibt es für mich auch [00:07:21] kaum als spannere, als echte Düsseldorfer Geschichte, weil ich meine, das ist die Geschichte [00:07:24] unserer Stadt, deswegen freue ich mich total auf das Thema 200 Jahre Stadt Sparkasse in [00:07:28] Düsseldorf. [00:07:29] Deswegen, ich würde mal fragen, was ist denn das Besondere an diesem einen Jubiläum? [00:07:34] Dass es 200 Jahre sind, ist das Besondere, das muss man erst mal schaffen, da muss man [00:07:39] erst mal hinkommen, das Besondere ist natürlich, dass wir dabei sein dürfen, also das kann [00:07:47] ja auch nicht jeder und dass wir es mitgestalten können und die Zahl 200 an sich, wenn man [00:07:52] sich überlegt, wie viel Geschichte in den 200 Jahren, jetzt unabhängig von uns, in den [00:07:57] 200 Jahren passiert ist und was für Höhen und Tiefen und Krisen, dass die Stadt Sparkasse [00:08:03] oder die Sparkassen im Allgemeinen all das überlebt haben quasi und immer noch da sind [00:08:08] und in der Region noch da sind und das ist ja die Menschen immer wieder aus Krisen auch [00:08:15] rauskommen, die in den 200 Jahren mit Sicherheit waren und die Sparkassen immer an der Seite [00:08:21] waren, das Ganze immer unterstützt haben und immer sehr stark für Düsseldorf und [00:08:25] später auch für Monheimen her waren und was es aber auch mit sich bringt, ist natürlich [00:08:30] eine gewisse Verantwortung, weil wir können jetzt sagen, ja toll, wir sind 200 Jahre [00:08:35] alt und wir können auf eine gute und sehr bewegte Geschichte auch zurückblicken, eben [00:08:41] auch in Düsseldorf, aber jetzt schaut man da natürlich hin und sagt, okay wie geht es [00:08:45] denn jetzt weiter, könnt ihr euer Versprechen oder eure Haltung, könnt ihr das bewahren [00:08:50] und jetzt geht es natürlich weiter zu schauen, wie geht man mit allen Trendteam, Urbanisierung, [00:08:57] Vitalisierung, Transformation um und das ist jetzt eigentlich auch das Spannende an den [00:09:02] 200 Jahren, weil es geht ja auch darum, noch weitere 200 Jahre dabei zu sein. [00:09:08] Das ist ein guter Punkt, man will ja nicht nur das Jubiläum als kleinen Abschluss, sondern [00:09:13] als quasi Punkt zum Weitermachen auch irgendwie feiern und ich glaube, wir kommen heute auf [00:09:19] ganz viele Themen, die super viele Menschen noch gar nicht über die Stadt Barkasse wussten [00:09:24] und wenn wir da mal so drüber nachdenken, was meinst du denn, was so die Dinge sind, die [00:09:29] die meisten Menschen über die Gründung der Stadt Barkasse und auch so den Auftrag dahinter [00:09:33] gar nicht auf dem Schirm haben. [00:09:35] Ja, das wissen tatsächlich ganz viele nicht. [00:09:37] Also ich fange mal bei der Gründung an, in 1825, was jetzt genau 200 Jahre her ist, wurde [00:09:45] die Stadt Barkasse von der Stadt Düsseldorf gegründet und zwar damals als Leihanstalt [00:09:52] und auch als Sparkasse, aber Sparkasse dann noch mit Bindestricht tatsächlich, also Sparrunkasse. [00:09:58] Aha, das hat sich also geändert über die Zeit. [00:10:00] Und der Bürgermeister von Düsseldorf, der war quasi auch der Sparkassendirektor damals, [00:10:09] also das war eine Person mit stolzend fünf Mitarbeitern, heute sind wir 1500 hier in [00:10:14] Düsseldorf. [00:10:15] Ein bisschen aufgestockt habt ihr? [00:10:16] Ja, wenig, ja genau. Und so eine Leihanstalt kann man sich hervorstellen, also es wurde [00:10:23] zum Beispiel, wenn ein Handwerker Maschinen kaufen oder Werkzeug kaufen wollte und nicht [00:10:30] die finanziellen Mittel dafür hatte, dann konnte er zum Beispiel seinen Wintermantel [00:10:35] zur Leihar zur Sparkasse bringen und hat dafür die finanziellen Mittel bekommen, um Werkzeuge [00:10:43] kaufen zu können. [00:10:44] Also wir haben damals schon quasi die Wirtschaft, wenn man so möchte oder das Business unterstützt. [00:10:49] Oder auch man konnte damals natürlich auch schon Geld zur Sparkasse bringen und es wurde [00:10:55] für einen verwahrt, das ist im Prinzip das Gleiche, was es heute auch ist. [00:11:02] Das ist zur Gründung und ein wenige Jahre später, also in den 50er Jahren, kam es dann [00:11:11] eigentlich ganz offiziell zum Auftrag der Sparkassen mit dem Sparkassengesetz damals [00:11:17] so hochoffiziell und der sogenannte gesellschaftliche oder öffentliche Auftrag der Sparkassen ist [00:11:26] es eben, ihre Region zu unterstützen, also unsere Region ist Düsseldorf, also die Stadt [00:11:31] Düsseldorf und auch die Stadt Monheim, das gehört zu unserer Region, wenn ich davon [00:11:37] spreche, und die Sparkassen oder eben auch die Stadt Sparkasse ist dafür da diese Region [00:11:43] zu unterstützen und was heißt das, das heißt zum einen, dass wir den Auftrag haben eben [00:11:52] die Menschen in dieser Region, aber auch die kleinen mittelständigen Unternehmen in dieser [00:11:58] Region oder auch die öffentliche Hand eben in ihrer finanziellen und wirtschaftlichen [00:12:04] Beständigkeit oder auch Entwicklung zu unterstützen, das ist einmal unser Auftrag, da könnte man [00:12:09] jetzt noch sagen, okay ja klar ist ja auch eine Bank, das erwartet man davon, wir sind [00:12:14] aber eben keine normale Bank, deshalb bezeichnen wir uns selber auch nicht so, obwohl es umgangssprachlich [00:12:19] ganz natürlich so benutzt wird, um zu sagen, was wir tun und das, wir sind eben keine Bank, [00:12:27] weil klassische Banken sind eben gewinnorientiert, profitorientiert und das sind wir nicht und [00:12:33] was heißt das? Natürlich wollen wir auch Gewinne erwirtschaften, aber der große Unterschied [00:12:39] ist, dass wir von unseren Gewinnen ein Teil nehmen, um unseren natürlich unser Unternehmen [00:12:46] und unseren Betrieb aufrecht zu erhalten, mit allem was dazu gehört, Investitionen zu [00:12:50] tätigen und etwas für unser Eigenkapital zurückzubehalten, aber alles darüber hinaus [00:12:56] geben wir zurück in die Region, geben wir zurück an die Stadt Düsseldorf, geben wir zurück [00:13:00] an die Stadt Monheim und tun das eben für wichtige Projekte oder Strukturen der Städte [00:13:08] und geben aber auch ganz viel eben, das nennt man unser gesellschaftliches oder regionales [00:13:13] Engagement ganz offiziell in Spenden und Sponderings an die Städte zurück und das in einem schon [00:13:24] guten Betrigen und das ist glaube ich das, was uns die Schwarkhasen im Allgemeinen uns [00:13:28] natürlich auch sehr stark unterscheidet von anderen Banken. Auf das Thema Engagement [00:13:35] und das große Wort zurückgeben, kommen wir gleich nochmal ein bisschen genauer, denn [00:13:40] mich interessiert schon, was denn da so genau hintersteckt, aber ich würde gerne nochmal [00:13:43] einen Schritt zurückgehen, du hast gerade sehr viele spannende Sachen über das Thema Gründungen [00:13:47] erzählt und da frage ich mich, wenn man jetzt so ein bisschen sich näher mit der Geschichte [00:13:51] der Stadtsparkhasse auseinandersetzt, gibt es da einige, ich sage mal skurrile Geschichten [00:13:56] oder Anekdoten so aus den Anfängen der Sparkhasse, die man so aufgegriffen hat und die bisher [00:14:01] so besonders fasziniert haben, irgendwas, was du mit uns teilen kannst? [00:14:05] Also wenn man 200 Jahre alt ist, gibt es ganz viele Geschichten, mit Sicherheit auch nicht [00:14:13] alle, die ich jetzt hier an dieser Stelle erzähle. Schade! Aber es gibt eine Geschichte, die war [00:14:21] tatsächlich etwas später, das war erst in den 60er Jahren, und zwar waren die Sparkhassen [00:14:28] sind ja rot, also ich meine so kennt man die, man kennt das große S und das kennt man auch [00:14:31] national und in den 60er Jahren hat sich aber die Stadtsparkhasse Düsseldorf überlegt, [00:14:37] wir würden jetzt gerne blau sein und haben ihren kompletten Auftritt im Blau geändert, [00:14:42] also das Sparkhassen S war flaut, der komplette Auftritt war im Blau und das war nicht, dass [00:14:48] die Sparkhassen im Komplette Deutschland gesagt haben, wir werden jetzt rot gefällt und nicht [00:14:52] mehr werden jetzt blau, sondern die Stadtsparkhasse Düsseldorf wollte eben etwas Individuelles [00:14:57] machen, vielleicht macht das auch ein bisschen die Düsseldauer aus, aber sie wollten etwas [00:15:01] Individuelles machen und tatsächlich haben sie das auch 30 Jahre lang aufrechterhalten [00:15:06] und die Stadtsparkhasse Düsseldorf war in der ganzen roten Sparkhassenwelt blau und [00:15:13] 30 Jahre bis zu den 90er Jahren aufrechterhalten und dann hat sich das aber nicht weiter durchgesetzt [00:15:17] und man ist zurückgegangen wieder zu rot und nach einer Befragung, die man anschließend [00:15:22] gemacht hat, wie das dann mit dem Blau so ankam, konnten sich viele schon gar nicht mehr daran [00:15:26] erinnern, dass es mal blau war, weil die Sparkhassen tatsächlich einfach rot sind. [00:15:30] Ja, das ist ja total verrückt, da würde mich echt mal interessieren, ob es Düsseldorfer [00:15:35] innen gibt, die jetzt auch unter unseren Hörer*innen sind, die sich daran noch erinnern, weil [00:15:39] allzu lang ist das ja nicht, es ist jetzt schon eine Ecke an Zeit, aber das ist ja total [00:15:44] verrückt. Aber ja, Wande, Thema Wande, wie man sich dann auch mal in sowas ausprobieren [00:15:50] kann, sag ich mal. Wenn wir über 200 Jahre Stadtsparkhasse sprechen, dann sprechen wir [00:15:55] auch zwangsläufig über 200 Jahre Düsseldorfer Stadtgeschichte. Wo haben sich denn Stadt und [00:16:00] Bank gegenseitig beeinflusst, weil es ist ja also zwangsläufig irgendwo ein Miteinander? [00:16:05] Ja, es ist ein Miteinander und sagen wir mal, dass die Stadtparkhasse sehr stark an der [00:16:12] Gestaltung auch der Stadt und das Stadtbildes beteiligt war. Und ich nenne jetzt einfach [00:16:17] mal ein paar Gebäude oder Anlagen, die wahrscheinlich jeder Düsseldorfer auch heute noch kennt, [00:16:24] an denen die Stadtparkhasse beteiligt war, also die quasi mitfinanziert hat. Und das [00:16:30] fängt an, die erste Rheinbrücke, die es in Düsseldorf gab, da war die Stadtparkhasse [00:16:35] beteiligt, an der Tonhalle, die jeder kennt, an dem Grafenberger Wald. Das sind ja alles [00:16:42] so Sachen, die heute noch sehr bekannt sind. Und zum Beispiel die Eissporthalle an der [00:16:47] Bremenstraße, die haben wir der Stadt Düsseldorf geschenkt zu unserem letzten Jubiläum, also [00:16:54] ne, vor 50 Jahren sogar, zum 175-jährigen Jubiläum. Und das sind ja schon so Sachen, die in Düsseldorf [00:17:01] einfach jeder kennt, die das Bild sehr geprägt haben. Und darüber hinaus sind wir an so [00:17:07] vielen Sachen beteiligt, ob es irgendwie das erste Schwimmbad war und so weiter. Also [00:17:11] es gibt tausend Sachen, die, glaube ich, Düsseldorf und die Stadtparkhasse verbinden. [00:17:16] Sehr cool. Also mit meiner Einstiegsorge bin ich jetzt mittlerweile komplett beruhigt, [00:17:20] weil genau so was für dich super spannend. Und ich hoffe unsere Hörerinnen auch, weil [00:17:24] das sind ja Dinge und Themen, die uns tagtäglich im Alltag gerade als Düsseldorfer in Begegt [00:17:31] sind. Und ich glaube, wir wenigsten wissen das. Und es ist sehr spannend, mal zu hören, [00:17:36] wo ihr überall so in unserer Lieblingsstadt mitmischt, um jetzt nochmal so eine letzte [00:17:42] Frage zum Thema Historie zu stellen. Wenn man nochmal so ein bisschen zurückschaut, [00:17:47] gab es irgendein besonderes Ereignis? Also erst mal abgesehen von Bauten oder dem Stadtbild [00:17:53] an sich, sondern ein historisches Ereignis in der Stadt, wo die Stadtparkhasse dran beteiligt [00:17:57] war. Ein besonderes Ereignis eigentlich nicht. Also es gibt so viele Punkte, durch die wir [00:18:06] verbunden sind, aber jetzt ein spezielles hervorzuheben, ein spezielles Düsseldorf, [00:18:13] ne, eigentlich nicht. Das ist vielleicht auch gar nicht so ein negativer Problem. Manchmal [00:18:17] sind so große historische Ereignisse auch nicht so die, die einem so positiv im Gedächtnis [00:18:21] bleiben. Deswegen bleiben wir lieber bei den schönen Brücken, schönen Wäldern und [00:18:24] den Eisstadien. So, das war jetzt eine ordentliche Zeitreise durch ganz schön viel Geschichte, [00:18:31] aber auch irgendwie wie so ein kleiner Blick durchs Schlüssel auch in die Vergangenheit [00:18:34] Düsseldorfs. Also spannend, dass auch alles ist. Heute ist die Stadtparkhasse wesentlich mehr, [00:18:40] als nur der Blick zurück, sondern wir haben ja gerade auch schon darüber gesprochen. Wir wollen [00:18:43] ja auch weiterkommen und am liebsten nochmal 200 Jahre dranhängen. Deswegen, ihr seid ja [00:18:50] wirklich ein echter Player, wenn es um die Stadt Düsseldorf, die Menschen und wir haben ja gerade [00:18:55] schon ein bisschen angeteasert, dass gesellschaftliche Engagement geht. Wenn wir jetzt über die [00:18:58] Gegenwart sprechen, was bedeutet es denn heute, wenn man sagt, die Stadtsparkhasse ist eine [00:19:02] Anstalt des öffentlichen Rechts? Das kommt vielleicht doch zu den Themen, die ein bisschen [00:19:06] sperriger wirken, aber ich wette auch, das kannst du gut auflockern. Das ist genau das, was ich [00:19:12] vorhin schon eingangs erzählt habe. Das ist etwas mit diesem öffentlichen Auftrag zu tun und eben [00:19:18] der Anstalt öffentlichen Rechts und dem Sparkassengesetz, dass sich eben die Sparkassen [00:19:23] verpflichten, ihre Regionen finanziell wirtschaftlich zu unterstützen und vor allen Dingen den Menschen in [00:19:31] der Region Zugang zu finanziellen Dienstleistungen und Produkten überhaupt zu ermöglichen, zu dem [00:19:38] bestmöglichen Sparangeboten und natürlich die Wirtschaft ankurbeln, indem sie kleine Mittelstände [00:19:44] mit Unternehmen, mit Krediten und sehr viel Beratung auch versorgen. Und die Stadt Düsseldorf ist ja [00:19:54] quasi eine Stadttochter der Stadt Düsseldorf und das ist eben auch unser Auftrag, dass unsere [00:20:01] Gewinne eben nicht bei uns bleiben, sondern der Region, also der Stadt Düsseldorf, Stadt Monheim [00:20:07] und den Menschen vor allen Dingen in der Region zurückgegeben werden. Also es ist weniger sperrig, [00:20:13] als es sich anhört. Das ist wirklich weniger sperrig, da hast du vollkommen recht und wir haben ja [00:20:19] gerade schon über das Thema gesellschaftliches Engagement gesprochen und du hast da schon gesagt, [00:20:24] dass das eine beträchtliche Summe ist, die ja da auch quasi reinsteckt. Ihr habt im letzten Jahr [00:20:29] 4,5 Millionen Euro in gesellschaftliches Engagement gesteckt. Was bedeutet das denn wirklich konkret [00:20:35] für Kultur, Umwelt, Bildung und die Stadt an sich? Ja man kann sich ja vorstellen, dass man mit 4,5 [00:20:42] Millionen und plus nochmal 22 weitere Millionen, die zurück wirklich konkret an die Stadt geflossen [00:20:48] sind für Strukturen, Projekte und so weiter. Aber wenn man jetzt nur mal unser sogenanntes [00:20:54] gesellschaftliches Engagement nimmt, was ich, wie du schon richtig gesagt hast, auf unterschiedliche [00:20:59] Säulen verteilt, wie Kultur, Kunst und Sport, zum Beispiel Umwelt, Bildung, dann sind das natürlich [00:21:08] auch oft die Kleinen, die wir unterstützen, also wir unterstützen im Sport beispielsweise ja nicht [00:21:14] die Profivereine, sondern eher den Nachwuchssport in Düsseldorf zum Beispiel beim DEG, nicht die [00:21:21] Profis, sondern den Nachwuchs. In dem Bereich Kultur bedeutet das, dass wir viele Veranstaltungen [00:21:29] unterstützen in Düsseldorf. Ich glaube, man und in Monheim, man sieht sehr oft unser Sparkassen [00:21:34] ist, ich glaube, das weiß jeder, dass wir da sehr stark eben im Support auch vieler kultureller [00:21:40] Sachen in Düsseldorf sind. Und bei Bildung zum Beispiel haben 100 Schulen 5.000 Euro im [00:21:49] letzten Jahr bekommen in Düsseldorf und Monheim, um eben für die in ihre Weiterentwicklung und [00:21:54] Ausstattung zu stecken. Das sind jetzt glaube ich nur so ein paar Beispiele, wie unterstützen [00:22:00] natürlich auch Sachen die Richtung Klima und Umwelt gehen. Und ich finde ja, dass meine [00:22:05] Kollegin in unserem Spenden- und Sponsoring den allerbesten Job der Welt hat, weil sie kann [00:22:10] jeden Tag darüber entscheiden, welche Vereine und sind sie noch so klein unsere finanziellen [00:22:19] Zuwendungen erhalten und wir verteilen sie quasi komplett in den beiden Städten. Und das kann [00:22:28] halt eigentlich keine Bank in der Form von sich behaupten, dass wir das zu tun. Und sind natürlich [00:22:34] jetzt über diese klassischen Bereiche, sind natürlich auch viele Vereine und Institutionen [00:22:41] dabei, die sich gerade mit den auch mit sozial schwächeren Kindern und Jugendlichen beschäftigen, [00:22:48] mit behinderten Menschen, mit Senioren und so weiter. Und was dazu auch gehört, dass wir uns [00:22:54] gerade auch das Thema Finanzbildung stark auf die Fahne geschrieben haben, dass wir Senioren eben [00:23:01] auch im Bereich Finanzen weiterentwickeln, dass wir Frauen beraten in ihrem ganzen Leben [00:23:10] besonderen Angeboten auch dafür. Und ich denke, dass es schon was Besonderes und so verteilen [00:23:17] sich im Prinzip die 4,5 Millionen auch sehr schnell in unsere Engagement Richtung Projekte und [00:23:25] vor allem auch die kleinen Vereine in Düsseldorfer Monheim. Und dazu kommt aber auch noch, dass [00:23:32] wir zum Beispiel den Düsseldorfer Karneval, den unterstützen wir ja auch und das ist ja das Thema [00:23:39] Brauchtum und Tradition ist uns ja bei 200 Jahren natürlich auch super wichtig und hat nach unseren [00:23:45] eigenen Karnevalswagen in diesem und auch im letzten Jahr. Ich erinnere mich ja. Und ja auch ein [00:23:51] wichtiges Thema und wir haben ja noch Stiftungen gegründet, da vielleicht auch noch ein Satz, [00:23:55] wir haben die Stiftung Kunst und Kultur, die wie der Name schon sagt, gerade Projekte oder Künstler [00:24:03] und Künstlerinnen in diesem Bereich unterstützt. Wir haben eine Stiftung in Monheim und wir haben [00:24:10] jetzt ganz neu zu unserem Jubiläum der Stadt Düsseldorf in der Stadt Monheim eine Stiftung [00:24:14] Nachhaltigkeit geschenkt mit einem Startvolumen oder Startkapital von 20 Millionen Euro um [00:24:22] Nachhaltigprojekte in Düsseldorf und Monheim zu unterstützen, aber vor allen Dingen auch die, [00:24:26] die die die Menschen in der Region auch selber initiieren. Also nicht nur zu sagen wir machen [00:24:32] 200 neue Motivoltaikanlagen irgendwo, sondern eben auch die kleinen Projekte in den Stadtteilen [00:24:39] zu unterstützen. Also kann sich jeder mit einbringen. Ich habe das Gefühl, das ist so ein Lieblingsthema [00:24:45] von dir und vielleicht von der Stadtverkasse Düsseldorf im Allgemeinen. Da scheint ziemlich [00:24:49] viel Leidenschaft drin zu stecken, weil es auch so viele einzelne Themen sind. Ich finde das total [00:24:54] beeindruckend und wenn man das so hört, dann merkt man ja schon, dass ihr, wie du gerade auch schon [00:24:58] gesagt hast, es kommen andere Banken, die das so machen wie wir, dass ihr nicht mehr so wirklich [00:25:03] die klassisch Bank, sage ich jetzt mal, seid, sondern euch zu einer ja vielleicht auch richtigen [00:25:07] Bewegung entwickelt habt und trotzdem total tief mit der Region immer noch per Wurzel seid. Also gerade [00:25:14] wenn du sagst, teilweise geht es sogar um die einzelnen kleinen Stadtteile. Mich erinnert das so ein [00:25:18] bisschen an mein Opa. Das mag jetzt ein bisschen komisch klingen, aber ich habe ihm erzählt, dass ich [00:25:22] heute diese Aufnahme mache, weil er, er mahnt mich immer, ich soll mich doch mal ein bisschen mit [00:25:27] meinen Finanzen auseinandersetzen und da mag er auch total Recht haben und er hat mir dann erzählt, [00:25:32] dass er seit über 50 Jahren bei der Stadtsparkasse ist, jetzt am Niederrhein und nicht in Düsseldorf, [00:25:37] aber er meinte, dass er früher mit dem Sparbuch noch persönlich in die Fiale gegangen ist, [00:25:41] um den Weltspartag zu feiern. Gibt es heute noch öfter solche Geschichten von früher oder [00:25:46] kleine Anekdoten, die euch begegnen? Ja, der selbst der Weltspartag wurde jetzt im letzten Jahr zum [00:25:52] Hundertsten mal befeiert. Das ist auch schon Wahnsinn, eine lange Geschichte. Früher war das ja [00:25:59] wirklich so, dass Kinder auch mit ihren Spardosen dann in die, in die Filialen gehen konnten. Es gibt, [00:26:07] glaube ich, so bestimmte Begriffe, wo gerade vielleicht auch die älteren sofort Bescheid wissen, [00:26:14] also wenn ich jemandem erzähle, ich arbeite bei einer Sparkasse, dann kommt ganz oft, ja, Knacksklub [00:26:19] und Lidion Dodo kennen halt superviert und sind damit aufgewachsen. Oder es gibt halt den großen Familien-Renntag [00:26:30] immer an der Rennbahn in Grafenberg, den es auch schon sehr, sehr lange mittlerweile gibt seit den 60er [00:26:38] Jahren. Und ich wollte, das war noch zu meiner Zeit in Köln bei der Sparkasse, habe ich so überlegt, [00:26:45] ob man denn jetzt nicht diese Kuscheltiere beim Weltspartag, vielleicht mal aus Gründen der [00:26:50] Nachhaltigkeit, vielleicht mal nicht mehr macht und das war das dein absolutes No-Go und das werde [00:26:57] ich auch niemals verantworten, dass die Kuscheltiere dem Weltspartag, auch wenn wir mittlerweile da ja [00:27:04] auch unser Konzept für das Feiern des Weltspartags weiterentwickeln, also dieses Jahr haben wir ein [00:27:08] neues Konzept, der ist ja im Oktober wieder, die Kuscheltiere werden bleiben. Gott sei Dank, alle Kids können aufatmen, [00:27:18] das hätte ich jetzt auch nicht hier in diesem Podcast verkünden wollen, das ist die Kuscheltiere des Weltspartag. [00:27:23] Ich bin beruhigt. Dieses Jahr wird es ein Hund. Ah, Spoiler. Wenn man jetzt so ein bisschen über Nostalgie [00:27:31] spricht und so in Gedanken zurückschaut, was kennt man auch von früher, ist das ein gutes Stichwort, [00:27:39] denn ich wollte jetzt gerne mal darüber sprechen, wo wir denn hier eigentlich sind. Irgendwie finde ich, [00:27:44] hat das hier auch einen nostalgischen Vibe. Ja, da stecke ich vielleicht direkt mal ein. Wir sitzen [00:27:49] nämlich im Dydro, also eigentlich dem Düsseldorfer, einem Mercedes 406 D, es ist ein sehr alter Bus, [00:27:57] der in Düsseldorf gebaut wurde, und wir haben ihn umgebaut zum Medienbus für das Jubiläumsjahr [00:28:01] der Stadtsparkasse. Und das ist eigentlich eine ganz süße Geschichte, weil das irgendwie sich so [00:28:05] entwickelt hat, dass wir diesen Bus gemacht haben, weil ich letztes Jahr schon eben die Stadtsparkasse [00:28:10] so unterstützt habe. Und Katja, die Idee hatte, ein Medienbus für das Jubiläumsjahr zu kreieren, [00:28:17] um zu verschiedenen Filialen zu fahren, um Glückwünsche einzusammeln oder auch auf unseren Events, [00:28:22] die ja stattfinden, vielleicht Fotos zu machen und einfach einen Begleiter für das gesamte Jahr [00:28:28] zu haben. Und ob man nicht einen Bus finden könnte und hat mir das ein bisschen als Aufgabe [00:28:33] gegeben und es ist aber wahnsinnig schwer so etwas natürlich zu finden. Parallel habe ich aber mit [00:28:38] meinem Partner auch zusammen eine kleine Brand Experience Agentur und Pascal ist Architekt, [00:28:44] 3D-Artist und Grafiker und alles und kann alles bauen. Und deswegen war ich zu Hause bei ihm und [00:28:49] war wollen wir das nicht vielleicht machen? Haben wir da Lust drauf? Ist natürlich ein großes Projekt, [00:28:55] aber finden wir überhaupt einen Bus, der passend ist? Und witzigerweise hat das mein Triggervater [00:29:00] mitbekommen, der ein absoluter Auto Nerd ist und hat uns den Mercedes 406D empfohlen, weil das eben [00:29:08] ein Düdo der Düsseldorfer ist. Und das wird doch wahnsinnig gut passend zum Jubiläumsjahr von der [00:29:14] der Stadt Spakasse. Und es gibt wirklich nur ganz, ganz... [00:29:17] wenig Busse, die überhaupt noch so gut erhalten sind, wie dieser hier. Und dann haben wir einen [00:29:23] gefunden nach langer Recherche und das der Schwarkasse vorgeschlagen und gesagt, das wird [00:29:28] ja wahnsinnig gut passen. Wir können, das waren Lehrer-Lieferwagen quasi, früher ein alter [00:29:33] Eiswagen an sich, war witzigerweise aber auch schon mal eine Schwarkassenfiliale. Wir wissen [00:29:41] nicht ganz genau, wo und wie und wann, aber es gibt Fotos von diesem Bus, das ja auch mal [00:29:46] Schwarkassenfiliale als Mobile unterwegs sind und deswegen waren wir so, das macht alles so viel [00:29:50] Sinn. Wir schlagen das mal vor und dann war Katja auch wahnsinnig begeistert und dann haben wir den [00:29:56] umgebaut in drei Monaten und nochmal einen Monat foliert und jetzt fährt er sechs Monate lang auf [00:30:02] allen Events mit und ja, das war ein total tolles Projekt für die KDV Studio GmbH, die ich mit [00:30:09] meinem Partner habe, weil es halt so besonders ist und so individuell einfach. Sehr cool. Also selbst [00:30:15] der Bus, in dem wir heute aufnehmen, hat auch eine ewig lange Geschichte. Ja, richtig cool und ich [00:30:20] finde, der macht richtig was her. Also das Projekt scheint sich gelohnt zu haben, es ist sehr schön [00:30:23] geworden und ihr habt aber nicht nur eine Bus-Tour mit dem Büro geplant, sondern ihr stellt zum [00:30:31] Jubiläum ein richtiges Festival auf die Beine und jetzt komme man zu einem Thema, wo ich auf jeden [00:30:35] Fall besprechen kann. Ja, Festival zum 200-jährigen Jubiläum der Stadtbarkasse Düsseldorf. Ich [00:30:42] würde sagen, dass erwartet man erst mal nicht bei einer Bank-Thema-Bühne Musik Open Air, erst mal [00:30:47] ein bisschen ungewöhnlich. Deswegen erzählt doch gerne mal, was erwartet die Düsseldorfer in [00:30:52] denn bei dem Festival 200, die ihr es getauft habt und warum sollten wir unbedingt dabei sein? [00:30:57] Ich fang vielleicht ganz kurz mal an, wie die Idee dazu entstanden ist. Gerne. Und zwar im letzten [00:31:04] Jahr, als ich mir überlegt habe, okay, welche große Veranstaltung machen wir denn für die Düsseldorfer, [00:31:10] Düsseldorferin Monheim und Monheimerin, war meine Idee, ich möchte gerne etwas machen, was für [00:31:17] alle gut erreichbar ist, wo alle hingehen können, was keine räumlichen Begrenzung hat und wo auch [00:31:25] für alle was dabei ist. Weil wichtig zu ergänzen zu unserem ganzen gesellschaftlichen und öffentlichen [00:31:30] Auftrag ist ja, wir sind für alle da. So, das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den habe ich [00:31:35] schon vergessen, deshalb jetzt hier nochmal ganz deutlich. Und deshalb sollte auch unsere Jubiläumsveranstaltung [00:31:40] dazu passen. Und dieses "Wir sind für alle da" macht ja auch in diesem Jahr so super viel Spaß, [00:31:47] weil wir uns permanent überlegen, was können wir den Menschen in der Region Gutes tun, was können [00:31:51] wir unseren Mitarbeitenden Gutes tun und was und wie können wir denen Freude bereiten, [00:31:57] obwohl wir eigentlich Geburtstag haben. Gute Gedanken. Und so ist auch das Festival entstanden und [00:32:04] natürlich ist das von der Idee unglaublich gewachsen. Also wenn ich mir jetzt überlege, was man so für [00:32:08] eine Idee hatte, die Idee war, okay, dann suchen wir uns eine Fläche, die in der Stadt ist und die [00:32:13] für jeden zugänglich ist. Das würde ja dazu passen und wir machen ein Stadtfest, das hieß erst [00:32:17] lang unser Stadtfest und dann kamen immer mehr Ideen dazu, weil wir eben auch für alle was [00:32:23] anbieten wollten und daraus wurde dann ein ganzes Festival und Festival 200 liegt natürlich sehr [00:32:30] nah. Und so kam es dazu, dass wir dann eine sehr gute Location unten an der unteren Reinerf direkt [00:32:37] zwischen den Kasematten und Apollowiese, also ich denke eine sehr zentrale und gute Location [00:32:43] gefunden haben und dort wird auf 300 Metern dann das Festival 200 stattfinden. Und warum man da [00:32:52] hinkommen sollte. Okay, wie viel Zeit haben wir? Ja, also wir haben ein ganz breites Programm gemacht. [00:33:00] Es geht sehr viel um Musik. Da kann ich gerne gleich noch was zu sagen, was unsere Idee dahinter [00:33:05] war, wie bei einem klassischen Festival eben. Wir haben natürlich ganz viel zu essen und zu [00:33:12] trinken stellen wir überall. Sehr gut, immer wichtig. Wir haben natürlich auch so ein paar [00:33:19] Entertainment-Sachen oder informative Sachen dabei, was so wir haben unsere Partner dabei, [00:33:25] wir haben so verschiedene Container, das sind eigentlich wie so schöne Holzbongalos-Container, [00:33:29] hört sich so ein bisschen falsch an, aber wo man durchländern kann und ganz viele Infos nochmal [00:33:35] zu Schwerkasse bekommt, aber auch zu den Partnern, das ist glaube ich sehr kurzweilig. Nikola, [00:33:41] was habe ich vergessen? Also wir haben natürlich auch ganz viele Kinderaktionen, [00:33:44] Hüftburg und Kletterwahn und Eis, Zuckerwatte, also alles, was das Kinderherz begehrt, [00:33:50] würde ich sagen. Und gleichzeitig auch kulturell machen wir viel auch auf dem Fest. Wir haben [00:33:56] Lesungen von Literaturpreisträgern Marion Poschmann und Jackie Tommé. Wir haben eine [00:34:01] Stadtrundfahrt vom Festival aus, die verschiedene Förderungen von der Stadtsparkkasse quasi [00:34:10] darstellt, aber immer mit der Information über die kulturellen Engagement dahinter und das [00:34:17] Bühnenprogramm ist natürlich eigentlich unser Highlight. Und zu der Stadtrundfahrt, wir fahren [00:34:21] einfach auch mal zu Sachen, die man vielleicht sogar nicht kennt. Alle 40 Minuten ist die [00:34:26] Stadtrundfahrt. Der Düdo ist natürlich auch vor Ort, der ist da die Fotostation. Unsere [00:34:35] Monheimer und Monheimerinnen, da machen wir eine schöne Fahrradtour, am Rheinland lang eine [00:34:41] geführte Fahrradtour zum Festival 200. Und ja, es ist so viel. Also es ist so viel. Ja, es ist [00:34:52] wahnsinnig vieles zulegen für jeden was dabei. Die Frage beantwortet sich von selbst, warum man [00:34:58] da hinkommen sollte und es müssen natürlich alle kommen und uns beweisen, dass das eine richtig [00:35:02] gute Idee war und das Düsseldorf sich freut. Toll, ich habe dir schon etwas zeugt. Die Stadtrundfahrt [00:35:07] sprich mich natürlich direkt sofort an. Vielleicht noch mal ein ganz kurzer Ein-Schub da. Es ist am [00:35:12] 6. und 7. September 2015 an der unteren Rheinwerft zwischen Apollovisa und Kassemappen. Okay, [00:35:19] das Thema Event ist ja auch so mit das Steckenfeld von Mr. Düsseldorf. Deswegen alle, die jetzt [00:35:24] zuhören und denen das vielleicht ein bisschen viel Input war, ihr kennt vielleicht alle unseren [00:35:28] Eventkalender auf der Website von Mr. Düsseldorf und da verlinken wir auch zum vollen Programm [00:35:33] vom Festival 200. Da könnt ihr nochmal durch scrollen und in Ruhe entscheiden, wann ihr vorbeischauen [00:35:38] möchtet und quasi ja, euer kleinen Festivalplan zusammenstellen. Und also wir haben gerade vor [00:35:46] dieser Podcastaufnahme schon ein bisschen über den deutschen Sommer philosophiert, weil wir hier im [00:35:52] absoluten Sturzregen hingehetzt sind und ihr habt euch jetzt entschieden, das Festival im Sommer [00:35:58] abzuhalten. Habt ihr mit diesem Wetter gerechnet, betet ihr noch zum Wetter, Gott? Oder was hat euch [00:36:04] ja dazu verleitet, so ein Riesenfestival jetzt mitten im Düsseldorfer Sommer auf die Beine zu [00:36:09] stellen? Ja, das liegt zum einen an unserem Geburtstag, der am 1. August ist und weil es ja [00:36:15] bekanntlich Unglück bringt vor einem Geburtstag zu feiern. Es ist doch für jeden Tag danach und [00:36:19] wir haben die Sommerfähigen noch und so weiter. Deshalb sind wir im September. Ja, wir beten, [00:36:24] dass tolles Wetter ist. Zumindest kein Regen, alles andere ist uns egal. Wir haben uns auch die [00:36:29] Wetterstatistik der letzten Jahre angeschaut, die immer sagt, das war ein bisschen bewirkt, [00:36:34] aber es hat, glaube ich, nur in einem Jahr geregnet. Deshalb toll, toll, toll, toll. Das muss [00:36:40] funktionieren, aber wir denken da positiv, dass das Wetter auf jeden Fall toll wird. Und ich [00:36:47] glaube, der Zeitpunkt ist eigentlich egal. Wir haben Lust, der Stadt Düsseldorf und Stadt [00:36:53] Monheim auch etwas zurückzugeben und den Menschen etwas zurückzugeben und deshalb schenken wir [00:36:59] quasi dieses Festival 200 und das Wetter sollte natürlich witspielen, weil das alles macht im [00:37:06] Regen sehr viel weniger Spaß. Wenn es doch so sein sollte, dann nehme ich es eigentlich an. Dann kommt [00:37:10] trotzdem. Ganz viele rote Sparckers wegen Stürmer. Ja, auch Schirme. Also, Wetter hält uns nicht ab, [00:37:18] das Programm ist zu verlockend, um daheim zu bleiben. Jetzt spreche ich ja hier mit euch, [00:37:23] die mitten drin in der ganzen Festivalplanung waren. Was war denn die größte Herausforderung, [00:37:28] war der Festivalplanung? Wir kennen es manchmal selber, wir organisieren selber super viele Events [00:37:32] und bei so einer Größenordnung, glaube ich, da steckt schon einiges dahinter, oder? Ja, jetzt [00:37:40] sind wir ja alle schon lange im Eventbereich unterwegs und Profis, aber Nikola, du kannst [00:37:45] ja gleich gerne ergänzen. Ich sage, die Herausforderung ist, die vielen Bestandteile [00:37:51] einer solchen Veranstaltung, also die vielen kleinen Teilprojekte, die zusammenlaufen und da [00:37:59] immer den Überblick zu behalten und zu schauen, dass hinterher alles ineinander greift und wirklich [00:38:07] auch etwas zu schaffen, was für alle ist. Also, normalerweise hat man bei einer Veranstaltung [00:38:10] bestimmte Zielgruppe und die hat ein bestimmtes Alter und die hat bestimmte Interessen, aber die [00:38:16] Herausforderung bei so einem Festival 200 und ich habe immer noch einen Riesenrespekt vor dieser [00:38:20] Veranstaltung, ist ja, dass es einfach für alle ist, für Kinder, für ältere Menschen, für alle [00:38:27] dazwischen. Ich glaube, das ist die Herausforderung dabei. Ja, da kann ich nur zustimmen, also von der [00:38:34] Eventplanung her, wir sind schon lange, ja auch arbeiten ja schon lange miteinander und das [00:38:38] funktioniert super und auch das Team drum herum, das macht es natürlich professionell und dementsprechend [00:38:45] da freue ich mich einfach auf die Veranstaltung, wenn dann die Zahnräder dann am Ende ineinander [00:38:50] laufen, das finde ich immer persönlich am tollsten von der Organisation, genau. Nur diese Vielfalt an [00:38:59] unterschiedlichen Sachen, die wir machen, eben weil wir wirklich alle Menschen ansprechen möchten. [00:39:05] Das würde ich auch sagen, die größte Herausforderung gewesen. Okay und da hängt ja noch ein bisschen mehr [00:39:12] mit zusammen. Ich habe natürlich schon mal so ein bisschen durch euer Programm durchgestöbert und [00:39:16] gesehen, dass ich auch einige regionale Künstler dabei habe. Wie habt ihr das angestellt und warum [00:39:20] war euch das so wichtig, die mit an Bord zu holen? Wir haben ja gerade einen ganz wichtigen Punkt [00:39:25] ausgelassen, das ist nämlich all das, was auf unserer großen Bühne passiert und wir haben da [00:39:30] wirklich von morgens bis abends spät Programm auf der Bühne und da ist natürlich was für Kinder [00:39:36] dabei und dann geht es aber weiter mit Nachwuchsbands aus der Region Düsseldorf und dann eben auch [00:39:46] schon etwas bekanntere regionale Bands sind auch am Start und uns war es wichtig bei den [00:39:52] Programmen einfach so ein ganz ganz wirklich vollgepackt. Also schaut mal nach auf unserer Website, [00:39:57] es ist von morgens bis abends durchgehend, wir haben kaum eine Pause auf der Bühne und es war [00:40:04] ganz wichtig da was zusammenzustellen, was eben auch jeder kennt und zu jeder gerne feiert. Aber [00:40:10] ein wichtiger Punkt ist eben auch das Thema Nachwuchsbands und zwar haben wir mal gesagt, [00:40:16] wir wollen unserem Jubiläum ist ja jetzt nicht nur zurückgucken auf 200 Jahre und in irgendwelchen [00:40:22] historischen Ereignissen schwellen, sondern eher sagen hey auf die nächsten 200 und eher in die [00:40:29] Zukunft schauen und deshalb haben wir gesagt, was wir wollen Nachwuchsbands haben, wir wollen zum [00:40:36] einen Nachwuchsbands aus Düsseldorf unterstützen, indem wir ihn die Bühne geben, im wahrsten Sinne [00:40:42] das Wort ist und aber auf der anderen Seite auch zeigen hey wir wollen schauen wie es weitergeht, [00:40:48] wir wollen die Zukunft schauen und nicht nur zurück auch nach 200 Jahren und deshalb haben wir es gibt [00:40:55] ein Band Contest in Düsseldorf, der wird jedes Jahr ausgerufen, der nennt sich aber nicht Nachwuchsband [00:41:01] Contest, sondern Band Professionalisierung und das sind eben junge Nachwuchskünstler, [00:41:08] unterschiedlicher Musikrichtung und wir haben im März, als die Gewinner feststanden, direkt die [00:41:17] Gewinner gefragt, ob sie nicht Lust haben auf unserem Stadtfest dabei zu sein oder auf unserem [00:41:22] Festival 200 und die werden uns sowohl auf der Tour des Sparkhasse, kann ich ja vielleicht noch was [00:41:26] zu erzählen und auch eben auf dem Festival 200 begleiten und wir haben aber nicht nur die Gewinner [00:41:32] aus 20/25 am Start, das sind Angelique in Jeans und Champ, sondern eben auch zum Beispiel die Rhythmus [00:41:39] Sportgruppe am Sonntagabend, die unseren großen Abschluss machen wird, die auch wirklich Gewinner [00:41:47] dieses Contest sind oder Leonora, die haben wir am Samstag auf unserer Bühne, das ist ja diejenige, [00:41:53] die jetzt auch sehr viel in Düsseldorf unterwegs ist und dann haben wir noch so Klassiker wie [00:41:59] Swinging Panphas und Beringswerden am Samstag unser Hauptdeck sein. Sehr cool, also das klingt [00:42:06] nach einem sehr sehr vielfältigen Partyprogramm. Forno Al Forno, ich glaube, die kennt auch jeder [00:42:11] in Düsseldorf. Die kommen am Sonntag, also wie gesagt, es lohnt sich, in das Programm zu schauen. [00:42:16] Sehr cool, aber das zeigt ja auch wieder so ein bisschen oder verdeutlicht, wie wichtig euch [00:42:21] dieses gesellschaftliche Engagement ist, nicht nur durch finanzielle Förderung, sondern jetzt [00:42:25] auch tatsächlich in eurem Festival 200, dass ja jungen Künstler da nochmal die wortwörtliche [00:42:30] Bühne ergibt und die auch in dieser Hinsicht fördert. Das finde ich sehr spannend und zeigt [00:42:34] auch einfach, dass dieses Thema Sparkasse, trockene Bank, Finanzthemen hier heute wirklich gar kein [00:42:40] Thema ist, weil ihr ja hier ein richtig, richtig tolles Festival auf die Weine stellt und mindestens [00:42:48] genauso spannend finde ich, wie ihr wirklich die Stadt an sich mit Inzubiläum einbezieht und [00:42:51] du hast da grad schon so ein Wort fallen lassen, nämlich die Tour de Sparkasse. Die Tour de Sparkasse, [00:43:00] die fängt tatsächlich am ersten 8. an unserem Geburtstag an, hier in der Berliner Allee. Das [00:43:06] ist ja unser Hauptgebäude hier in Düsseldorf, das kennt man. Und wir haben ja 30 Filialen und [00:43:12] wir turen durch unsere Filialen über 14 Tage und jetzt sind die kleinen, mittelgroßen und haben [00:43:21] unterschiedliche Möglichkeiten, aber wir werden auch in den kleinen Filialen auf jeden Fall Geburtstags, [00:43:27] Muffins haben, da arbeiten wir mit der Bäckerei Hinkel zusammen, die uns das schöne zwei Geburtstags [00:43:32] Muffins kreiert hat und bei anderen gibt es noch Coffee Bikes dazu und in 10 Filialen werden wir [00:43:41] tatsächlich kleine Konzerte machen und also in 10 Filialen plus noch drei große Events haben wir [00:43:48] dabei, die tatsächlich Open Air sind, also eins davon ist hier, das ist nicht Open Air, aber dann [00:43:54] noch in Oberkasse und in Garat, wo abends dann Nachwuchsbands auch spielen werden, auch Nachwuchsbands [00:44:00] eben aus Düsseldorf und Umgebung und wir bauen da quasi kleine Mini-Festiverbühnen auf und hauptsächlich [00:44:08] ist das für unsere Kunden und Kundinnen gedacht, weil man sich ja vorstellen kann, dass die Filialen [00:44:14] jetzt nicht so viel Kapazitäten mehr geben, dass wir leider nicht Düsseldorf und Monat im [00:44:19] Einladen können, deshalb machen wir das Festival 200, wo dann alle hinkommen, aber das ist unser [00:44:24] Programm für die ersten zwei Jaugustwochen. Das klingt sehr spannend. Und vielleicht noch, [00:44:30] aber was für alle interessant sein könnte, ist, dass wir natürlich auch kleine Geschenke haben, [00:44:34] also wir haben Geburtstag, aber wir verschenken, das ist ein toller Geburt und wir haben extra für [00:44:40] die Stadtteile, wo wir eben unsere Filialen haben, sehr coole Illustrationen entwickelt, die halt [00:44:46] besondere Gebäude oder was macht, so macht diesen Stadtteil aus, zeigen und die haben wir halt, [00:44:54] da haben wir YouTube-Bottle produzieren lassen, die in unseren Filialen bereit stehen und da kann [00:45:00] sich jeder seinen Lieblings-Stadtteil abholen. Auf dem Festival 200 werden wir auch noch welche [00:45:05] haben, also wer schnell ist, kann da sein YouTube-Bottle für Kaiserswert, Oberkassel oder jeden [00:45:11] anderen Stadtteil sich abholen. Und wir haben extra ein Wimmelbuch entwickelt. Das ist ja eigentlich [00:45:17] so eher für die Kleinerinnen und für die Kinder, aber ich weiß, dass sehr, sehr viele Erwachsene [00:45:21] auch unsere Vorständen zum Beispiel ein großer Wimmelbuch-Fan ist und wir haben so kleine [00:45:30] Wimmelbücher, wirklich 200 Jahre Stadtverkasse, Düsseldorf und extra eben Seiten gezeichnet für [00:45:36] Düsseldorf und für Monheim und das ist was ganz Individuelles und das verschenken wir auch oder [00:45:41] bin ich sehr gespannt drauf. Ich plane schon meinen nächsten Spaziergang an der Sprachkasse in meinem [00:45:46] Stadtteil vorbei um mir vielleicht auch ein paar Wimmelbüchlein einzustecken und den passenden [00:45:51] YouTube-Bottle. Eine Sache muss ich noch sagen, weil ich Bäckera Hinkel gerade gesagt habe, die, [00:45:57] die dort gerne ihr Brot und ihre Brötchen oder Kuchen kaufen. Wir haben jetzt in den Hinkel vier [00:46:04] Jahren bis Ende September eine Aktion, dass wir von dem Oberländerbrot nennt es sich 500 Gramm, [00:46:12] 200 Cent, also zwei Euro pro verkauften Brot an die Düsseldorfer Kindertafel spenden. [00:46:20] Wow, also ihr habt euch einige Gedanken gemacht, das ist ein sehr detailliert durch geplantes Festival, [00:46:28] mit ganz vielen kleinen Aktionen eben dran. Das macht sehr viel Lust auf die kommenden Tage [00:46:34] und Wochen, sag ich mal. Wenn man jetzt mal so Bäckera Hinkel, Geburtstagskuchen, kleine Konzerte [00:46:39] in den Vialen, was sagt das denn so wirklich über euer Verständnis von Bank? Nähe, ich glaube [00:46:48] Nähe. Also wir sind eben, wir haben eben noch Vialen, wir haben noch 30 Vialen in Düsseldorf und [00:46:55] im Monheim, was viele Banken eben auch nicht mehr haben und weil uns eben diese Nähe zu den Menschen [00:47:02] ganz wichtig ist. Wie gesagt, wir sind für alle da, egal welcher Bevölkerungsschicht und wir wollen [00:47:08] nah dran sein und deshalb kann man eben auch noch in unsere Vialen kommen und dann gesagt, [00:47:12] es liegt so nah, die auch als Bühne zu nutzen für unsere Feierlichkeiten, aber auch mit dem Festival [00:47:19] 200, wir wollen nah dran sein und da machen wir uns halt auch ganz viele Gedanken, wie können wir [00:47:24] das, wie schaffen wir das? Wirklich was zu schaffen, wo wir einerseits wirklich auch gleichzeitig [00:47:30] Menschen unterstützen können, aber auch den Menschen was Schönes zu bereiten. Ich bin mir ziemlich [00:47:34] sicher, dass euch das jetzt schon sehr gut gelungen ist. Ich habe da noch so ein kleines Thema im [00:47:41] Hinterkopf. Ich habe da ein Gerücht gehört, dass ihr den Rheinturm leuchten lassen wollt, aber nicht [00:47:47] mit irgendeiner Projektion, sondern 200 Gesichtern. Was hat es damit auf sich? Könnt ihr mich auch klären. [00:47:53] Jetzt sieht man ja den Rheinturm sehr gut von unserem Festivalgelände. Das stimmt, ja. Also kann [00:47:59] man ja direkt darauf schauen und dann gesagt, den müssen wir einbinden. Der ist ja sowas von [00:48:04] Düsseldorf, der Rheinturm. Den müssen wir einbinden und wir werden mit einem Partner zusammen tatsächlich [00:48:11] 200 Gesichter, vielleicht auch ein paar mehr, aber 200 sagen wir mindestens. Die Story hört [00:48:18] sich einfach besser an. Auf den Rheinturm projezieren und zwar jeder, der der Lust drauf hat, [00:48:27] kann sich auf unserem Stadtfest vormittag und frühen Nachmittag fotografieren lassen. [00:48:32] Ach, wie cool. Dann brauchen wir ein bisschen Zeit, um das natürlich alles aufzubereiten, [00:48:39] möglicherweise. Und die Zeiten werden aber auch auf unserer Website dann stehen, [00:48:44] wenn man sich fotografieren lassen kann. Und abends wird eben während Beringsspiel, also wenn [00:48:50] die Sonne untergegangen ist, was im September schon kurz nach acht ist, werden diese Gesichter auf [00:48:55] dem Rheinturm gezeigt. Das ist ja so cool. Und am Sonntag auch nochmal, also in beiden Abenden [00:49:02] machen wir das. Also wenn das kein Grund ist, euer Festival zu besuchen, ich meine, welcher Düsseldorfer [00:49:08] wollte nicht schon immer mal mit seinem Gesicht auf dem Rheinturm sein. Ja, kommt vorbei. Auf jeden [00:49:15] Fall. Auf jeden Fall. Also ja, ich habe es schon mehrfach gesagt, ich finde, es klingt absolut [00:49:20] viel versprechend und ich liebe solche Aktionen, die einfach mitten in der Stadt stattfinden. Wir [00:49:25] sind ja super viel auf Events unterwegs bei Mr. Düsseldorf. Aber ja, ich würde sagen, das ist [00:49:30] jetzt nicht so das klassische Event, was man mal eben wegplannt, sondern super wichtig sind bei euch, [00:49:36] glaube ich, einfach die Menschen, die dahinter stehen. Du kommst ja selber aus einer ganz anderen [00:49:40] Welt. Also du sagst ja selber so, Finanzen sind jetzt nicht so deine absolute Leidenschaft. Was [00:49:46] hatte ich denn dann bei der Stadtsparkasse als Arbeitgeberin am meisten überrascht? Was hatte [00:49:49] ich denn hierher geführt? Also ich komme tatsächlich wirklich aus der Agenturwelt, die für mich [00:49:58] war es erst mal eine super Umstellung überhaupt, in einem größeren Unternehmen zu sein, mit ganz [00:50:02] vielen Prozessen und Strukturen. Aber ich, am Anfang habe ich auch gedacht, so nein, ich und [00:50:10] Sparkasse auf gar keinen Fall, um ganz ehrlich zu sein. Und im Laufe der Zeit und im Laufe der Gespräche, [00:50:16] die man so führt in so einem Auswahlprozess, um sich dann für, dass sich beide Seiten entscheiden [00:50:22] können, ist eine Sache sehr klar geworden und die hat sich zum Glück auch behauptet, [00:50:28] bewiesen während der Zeit, die ich dabei bin. Und zwar ist das zum einen wirklich der Wunsch, [00:50:35] sich weiterzuentwickeln als Unternehmen, was zu verändern, auch mal was auszuprobieren. Und das [00:50:43] waren natürlich so Sachen, die für mich persönlich sehr, sehr wichtig waren, weil man kann sich [00:50:49] vorstellen, das Agenturwelt ist sehr, sehr, sehr schnelllebig und man hat sehr viel Abwechslung und [00:50:54] sehr viel Kreativität und da liegt es ja erst mal nicht besonders nah wirklich zu einem Kreditinstitut [00:50:59] oder Finanzinstitut zu gehen. Und das waren aber so die Punkte, die mich gereizt haben und meine [00:51:08] größte Angst war, trifft das auch so ein und es ist so eingetreten und es herrscht eben absolutes [00:51:13] Vertrauen auch bis zum Vorstand hin zu sagen, nein, wir probieren Sachen aus, wir gehen auch mal [00:51:20] andere Wege. Und ich glaube, das ist das, was auch die Stadt Parkasse Düsseldorf so ein bisschen [00:51:25] ausmacht, also innovativ zu sein, in die Zukunft zu schauen. Und das macht es für mich als die [00:51:32] Stadt Parkasse für mich als Arbeitgeberin sehr, sehr spannend. Okay, also wenn du konntest, [00:51:38] bleibst du die nächsten 200 Jahre direkt an Bord. Kann ich ja nicht zu sagen, aber ja, natürlich. [00:51:45] Aber das nächste Jubiläum musst du jemand anders organisieren. [00:51:51] Klares Päuschen, vielleicht auch ein bisschen, sehr optimistisch geplant, das stimmt. [00:51:59] Das meint ich eher. Ja, okay, also wenn man die zuhört, man merkt auf jeden Fall bei euch geht's [00:52:04] definitiv nicht nur um Zahlen und Konten, sondern um wirklich echter Halschung, was er jetzt auch [00:52:08] wirklich mehrfach betont hat und ja, nicht nur nach außen, sondern scheinbar auch bei euch [00:52:14] nach innen. Und das bringt mich jetzt zu meiner allerletzten Frage, die ich ja quasi jetzt gerade [00:52:20] schon so ein bisschen eingeleitet habe, eigentlich so als kleinen Scherz gemeint. Aber wenn du jetzt [00:52:24] mal wirklich an die nächsten 200 Jahre denkst, was wünschst du der Stadt Parkasse und der Stadt [00:52:29] Düsseldorf, auch wenn du da nicht mehr auf deinem jetzigen Stuhl sitzt? Halt das Bedingt, natürlich. [00:52:35] Ich wünsche der Stadt Düsseldorf und der Stadt Parkasse Düsseldorf, dass es zum einen so weiter geht, [00:52:42] weil ich glaube, dass die Stadt Düsseldorf sich sehr weiter entwickelt und da auch sehr zukunftsorientiert, [00:52:49] sehr innovativ ist in vielen Feldern, dass das so bleibt und so bleiben kann und dass die Stadt [00:52:55] Parkasse Düsseldorf immer auch ein fester Bestandteil der Stadt bleiben wird, sie weiterhin so [00:53:02] unterstützen kann und auch die Menschen in der Region so unterstützen kann, wie sie das heute [00:53:06] tun kann. Das ist ja manchmal auch von Parametern abhängig, die wir nicht zu beeinflussen haben [00:53:12] und deshalb wäre das mein Wunsch für beide. Das sind schöne Wünsche für die Zukunft. Ihr Lieben, [00:53:19] ich fand es sehr aufschlussreich. Ich stehe der Stadt Parkasse jetzt mit ganz anderen Emotionen [00:53:24] gegenüber und bin auf jeden Fall bereit fürs Festival 200 und auch für die Tour der [00:53:29] Sparkasse und freue mich zu sehen, was ihr da am Ende auf die Beine gestellt habt und bedanke [00:53:35] mich für das tolle Gespräch. Ich hoffe, euch hat es auch Spaß gewacht und allen, die zuhören, [00:53:40] denkt dran. Die Events stehen kurz bevor, schaut gerne bei der Stadt Parkasse vorbei oder auf [00:53:46] unserer Website im Eventkalender. Dort verlinken wir euch alle Highlights des Festivals und ja, [00:53:52] danke, dass ihr heute mit mir gesprochen habt. Danke dir, Esmin. Vielen Dank. Hat Spaß gemacht, [00:53:57] danke schön. Tschüssi. Nach 200 Jahren Sparkassengeschichte haben wir heute [00:54:03] ganz schön viel über Wandel gesprochen und ich nehme das einfach mal als Überleitung zu meinem [00:54:07] anderen Thema. Denn diesen Wandel spürt man gerade auch in unserer Gastroszene. Das wird auch [00:54:12] verändert sich und eigentlich muss ich sagen, ich liebe das. Ich freue mich mega, wenn ein [00:54:16] Little Tokyo ein neues Konzept eröffnet, was man bisher vielleicht so wirklich nur aus Tokyo kennt [00:54:21] oder wenn sich junge Gastronomen trauen, den Schritt ins eigene Restaurant zu wagen und auf [00:54:25] einmal Speisekarten ums kommen, die man so bisher noch nicht in der Stadt gesehen hat. Aber manchmal [00:54:30] geht dabei wirklich unter, dass wenn etwas Neues auch macht, das meistens auch bedeutet, dass kurz [00:54:35] Bäuer in anderer Laden seine Türen schließen musste. Das kommen und gehen in der Gastronomie ist [00:54:40] natürlich nichts Neues und klar, das passiert nicht nur in Büsseldorf, aber es gibt Schließungen, [00:54:44] die treffen einen irgendwie mehr als andere. Vielleicht klinge ich jetzt ein bisschen sehr [00:54:48] dramatisch, aber ich glaube, viele können dieses Gefühl irgendwie nachvollziehen. Wenn eines der [00:54:53] Lieblingsrestaurants schließt, dann fühlt sich das ein bisschen an wie eine Trennung. Wenn erinnert [00:54:57] sich in die schönen Abende des Lieblingsgerichts, das Glas Wein, das immer perfekt war und man fragt [00:55:03] sich, hätte ich öfter da sein sollen. Leute, die Noir-Football in Unterbilker zugemacht und [00:55:08] ja, für mich war das wirklich ein Schock. Ein etablierter Lagen mit einer echten, immer [00:55:12] gut Garantie. Betreiber Murat hat das selbst deremotional formuliert und hat gesagt, alles hat [00:55:17] seine Zeit. Nach fast acht Jahren heißt es Tschüss, Noir-Football. Bis zum 5. Juli konnte man dort [00:55:23] noch ein letztes Gericht, ein letzten Drink oder auch einfach einen schönen Abend geließen. Ich [00:55:27] habe es leider verpasst und ehrlich, ich wünschte, ich hätte mich noch einmal dort hingewagt. Laut [00:55:31] einem Interview mit der Reine schon post hat Murat das Restaurant freiwillig geschlossen. Nicht [00:55:35] wegen finanzieller Probleme, sondern weil er eine Pause braucht und das ist natürlich völlig in [00:55:39] Ordnung. Aber in anderen Teilen der Stadt sieht es teilweise wirklich anders aus. Auf der Nordstraße [00:55:45] jagt eine Schließung, die nächste, das Dirkts hat nach ziemlich genau einem Jahr wieder dicht [00:55:49] gemacht. Taco Craze musste Insolvenz anmelden und in der Altstadt zeichnet sich ein ziemliches [00:55:53] Kneipensterben ab und selbst Timo aus unserem Mr. Dessertorff-Team trauert noch heute seinen [00:55:58] Lieblingsrestaurant im Linguines nach. All das zeigt also, die Gastprocéne Dessertorff ist in Bewegung, [00:56:04] aber sie ist auch sehr verletzlich, würde ich sagen. Wir feiern die Eröffnung, wir feiern das [00:56:09] neue, den frischen Wind und das ist natürlich total super und da liegt in der Regel auch unser [00:56:13] Prost drauf. Aber vielleicht sollten wir auch öfter mal die Läden besuchen, die wir lieben und ich [00:56:17] nur sagen, da wollte ich schon längst wieder mal hin und ja, da zeige ich auch auch nicht selber. Denn [00:56:22] manchmal ist es dann doch einfach zu spät. Und natürlich wird einer der Hauptgründe sein, dass [00:56:26] S&G einfach teurer geworden ist. Nicht nur für uns Gäste, die überlegen, ob man wirklich ein [00:56:31] Dinner für 50 Euro braucht, sondern auch für die Gastronomen, die mit den steigenden Kosten [00:56:35] kämpfen. Und Energie bis Personal, wir kennen das Thema mittlerweile. Das macht es für beide [00:56:40] Seiten natürlich nicht leichter. Aus der Community bekommen wir das immer wieder gespiegelt auf super [00:56:45] viele Empfehlungen, die wir mit euch teilen, kommt immer wieder die Reaktion, dass es einfach so [00:56:49] teuer ist. Und ja, S&G ist ein Luxus geworden und viele überlegen zweimal auf sie sich gönnen. Aber [00:56:55] vielleicht ist das auch ein Grund mehr, bewusst dazu entscheiden, wohin wir gehen und unsere [00:57:00] Lieblingsorte zu unterstützen. Wenn am Ende machen genau diese Restaurants und Bars unsere Stadt [00:57:04] lebendig und was wäre es schade, wenn wir das erst merken, wenn sie wechseln. Und damit wir uns [00:57:09] ja nicht mit einem geknickten Gefühl aus dieser Freude verabschieden, teile ich noch eine meiner [00:57:13] liebsten Neuentdeckung der letzten Monate, wobei eigentlich eher der letzten Wochen mit euch, [00:57:17] denn ich war ganz kürzlich im neuen Check auf der Birkenstraße. Es ist ein ehemaliger Imbiss und [00:57:23] der wurde ordentlich auf links dreht und hat uns sogar mit einem kleinen Innenhof überrascht, [00:57:28] den ich da bisher noch nicht kannte und der, als wir dort ankamen, schon pickerpacken voll war. [00:57:32] Das Konzept sind hier Sharing Plates und die Karte lassen deutlichen mediterralen Alpes spüren. [00:57:37] Wir hatten zum Beispiel eine Arangini, Coquette vom Iberico, Coquettas und ein Melon sowie zum [00:57:43] Abschluss. Der Laden ist noch sehr neu und das Team spielt sich aktuell noch ein. Aber von [00:57:48] einem gemütlichen Abend bei einem Gletsam Petnat haben wir uns dort sehr wohl gefühlt. Die Liste [00:57:52] der Neueröffnung dieses Jahres ist schon echt lang und tatsächlich probieren wir das meiste davon [00:57:57] aus. Nicht alles schafft es aber letztlich in unserer Veröffentlichung. Aber wenn uns was [00:58:01] gefällt, dann berichten wir meistens als allererstes auf TikTok darüber. Und wenn ihr den perfekten [00:58:06] Überblick haben wollt, dann schaut doch einfach mal auf unserer Website vorbei. Denn dort findet [00:58:10] ihr wie in jedem Jahr ein Artikel mit den besten Neueröffnungen dieses Jahres. Da könnt ihr euch [00:58:13] durchscrollen und schauen, was ihr vielleicht als nächstes ausprobieren wollt. Also hoffentlich [00:58:18] war es das erste Mal mit den Schließungen. Ich plane bereits mein nächstes Restaurantbesuch und [00:58:22] vielleicht die nächste Reingeredesfolge. Bis dann!



