me and all hotels Lounge

Über den Dächern der Stadt

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Düsseldorf hat mit Sicherheit so einige schicke und stylische Bars – aber nur wenige Locations über den Dächern der Stadt. Die Lounge des me and all hotels auf der Immermannstraße gehört zu den wenigen und hat so einiges zu bieten! Eine entspannte Atmosphäre, modernes Design, gute Drinks, leckeres Street-Food  und alles, was sonst noch dazu gehört.

Über den Dächern und unter den Sternen 

Sobald man den Aufzug des me and all hotels Immermannstraße auf dem 11. Stock verlässt, kann man bereits einen Blick auf die Dächer der Stadt erhaschen – und zwar in alle Himmelsrichtungen. Auf der einen Seite der Turm der Johanneskirche und die Silhouette des Dreischeibenhauses. Gegenüber das Panorama in Richtung Hauptbahnhof und den Süden Düsseldorfs. Den Mittelpunkt der Lounge bildet die Theke, auf der morgens das umfangreiche Frühstücksbuffet – nicht nur für Hotelgäste – bereit steht. Für 18€ können hier auch Düsseldorfer, mit einem leckeren Frühstücks-Buffet in den Tag starten. Sonntags kann man mittlerweile sogar bis 14 Uhr Frühstücken! Ich muss sagen, es ist wirklich eine der schönsten Frühstücks-Locations in Düsseldorf – und Preis-Leistung stimmt ebenfalls. Später werden hier die Drinks gemixt!

Kulinarik auf höchstem Niveau!

Sowohl bei den Getränken als auch beim Essen legt das me and all hotel viel Wert auf einen regionalen Bezug und kooperiert deswegen wo es nur geht mit den Heimathelden unserer Stadt. Das Brot kommt von Josef Hinkel, der Kaffee von der Rösterei Vier. Alt Trinker dürfen sich über Füchschen Alt freuen und um den kleinen Hunger der Gäste kümmert sich Anthony Sarpong mit seinen eigens für das me and all hotel kreierten Streetfood-Gerichten. Anthony ist vielen Feinschmeckern ganz sicher aus seinem Meerbuscher Restaurant samt Kochschule bereits bekannt.

Flammkuchen mit geräuchertem Lachs, ein exotisches Hähnchen-Curry und saftige Burger mit Pulled Pork werden hier genauso serviert wie köstliche Schokoladenmousse und zuckersüße Crème Brûlée. Vegetarier werden mit einem Flammkuchen mit Apfel, Walnüssen und Brie glücklich gemacht Die Karte wechselt in der Regel alle 4 Wochen.

Drinks, Events und vieles mehr

Ein einmaliger Blick über die Stadt, eine angenehme Wohnzimmeratmosphäre und gute Drinks – das bietet sich auch für diverse Events und Veranstaltungen an! Hier bietet man insbesondere Düsseldorfern eine Bühne für ihr Talent. Ob zum “me and all Feierabend” oder den Wohnzimmerkonzerten – langweilig wird es nie! Die aktuellen Events findet ihr stets im Eventkalender des me and all.

Sternekoch, Anthony Sarpong, hat uns im Interview mehr über das kulinarische Konzept hinter der Karte erzählt

Auf deiner Reise durch die internationale Küche gab es auch Stops in Asien – Was hast du mitgenommen?

In Asien wird das Individuum, welches uns seine Kraft spendet respektiert. Das Essen ist nicht nur reine Nahrungsgrundlage, es hat einen ganz anderen Stellenwert. Bei uns werden Filmstars geschätzt, dort sind es die Nahrungsmittel, die einen Wert haben. Diese Form von Ganzheitlichkeit hat sich in meiner Wahrnehmung eingebrannt und ist fundamental für alles was ich tue. Was ich total gut fand war, dass alle Generationen gemeinsam essen und dadurch das Alter und die Jugend gemeinsam eine soziale Aufwertung erfahren. Das macht das Leben reicher.

Persönliches Lieblingsrestaurant in Düsseldorf? 

Meine eigenen. – liegt aber auch daran, weil ich weiß, wie großartig die Zutaten sind, da ich sie selbst kontrollierte.  Dieser Tatbestand fehlt mir woanders und das macht mich nervös, wenn ich auswärts esse, weil mein Kopf ständig in Denkprozessen arbeitet.

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Was macht für dich Asian-Streetfood aus?

Die totale Qualität der Zutaten und die Lebensfreude bei der Zubereitung. Daher kontrolliere ich stets selbst was in unsere Küchen kommt, sobald wir beliefert wurden. Da kenne ich keine Spielräume. Die gnadenlose Frische ist gerade der wichtigste Teil vom Asian Streetfood, selbst wenn es in Asien am Straßenrand neben Bahngleisen auf einem alten Grill aus den 20er des letzten Jahrhunderts bereitet wird. Nichts wird besser, wenn es schon in der Basis nicht gut war und das gilt auch für meine Restaurants.
Man wurde als Koch im alten China noch geköpft, wenn‘s nicht gut war und hier kommen die Gäste einfach nicht mehr wieder, was auch den Tod bedeutet.
Schon vor 2.000 Jahren hieß im alten China „Zahle deinen Koch solange du gesund bist!“ und alles ist gut. Zu dieser Zeit gab es in China schon top Küchenchefs die immer gleichzeitig Ärzte waren, Trockendocks für deren Schiffe und man trank kultiviert aus Porzellantassen großartigen Grüntee, der zur Erbauung gereicht wurde. Unfassbar.  Zu dieser Zeit saßen hier die Römer noch auf dem Limes und hatten Angst vor den Germanen. Heute kommen alle zu mir zum Essen, egal ob Chinesen, Römer und Germanen und vertragen sich prächtig, weil gutes Essen eben Frieden stiftet.

Wie stehst du zu der aktuell so im Trend liegenden Fusion-Küche? Top oder Flop?

Endlich hat die Realität einen Namen bekommen. – Lächeln.
Wir sind ein buntes Volk und das weltweit. Von überall bringen Menschen ihre Heimat mit die ihnen täglich die Seele und den Magen füllt. Das macht sie glücklich und hält gesund und das ist unsere zentrale Aufgabe als Köche. Die Kombinationen sind das Gaumenkino des Alltages in all seinen Varianten. Wir im Anthonys leben diese urbane Küchenkultur und erschaffen mit allen unseren Mitarbeitern aus so vielen Ländern auf hohem Qualitätsniveau neue Speisen aus besten Zutaten die den Westeuropäer, aber auch unsere internationalen Gäste aus aller Welt beglücken und zum weiterempfehlen anregen. Somit ist die Benennung der „International Fusion Kitchen Art“ ein veralteter Ausdruck für unser „New Dining“, dem wir noch die Attribute der Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Ehrbarkeit anhängen. Planetenkonformität ist somit die korrekte und allumfassende Bezeichnung eines Ehrencodes gleich, weil wir uns diesem Anspruch stellen, uns stets zu verbessern und somit das zur Kommunikation nutzen.   Ich als Familienvater von 3 Kindern trage allein schon deswegen eine große Verantwortung die in sich in meinem Tun spiegelt, egal ob nun privat oder in meinen Restaurants.
Daher hier für Sie die Erklärung: PLANETENKONFORM = Glückliche Menschen produzieren, dienen und handeln im respektvoll nachhaltigen Einklang mit Tier, Fauna und Planet für ein gutes Jetzt und eine sichere Zukunft folgender Generationen. Das ist mein zentrales Thema.

In deinem eigenen Restaurant in Meerbusch kochst du eine internationale Küche mit Einflüssen aus Frankreich, Arabien und Afrika. Woher nimmst du die Inspirationen für die asiatische Karte im me and all hotel? 

Ich reise gern und wie schon erwähnt, kommen meine Mitarbeiter aus aller Welt.  Bei mir können sie sich verwirklichen. Daher bin ich ihr Culinaric Director und Maître der ihnen das Opernhaus bietet in dem sie die Musik spielen die ihnen Entwicklung gestattet. Aber ich entscheide, wer am Ende ein Foto bekommt, um es mit den Worten von Heidi Klum zu sagen. Bitte nennen Sie mich deswegen nicht Heidi. – Lachen. Genauso ist es im me an dall Hotel auf der Immermannstrasse. Dort ist meine Rugi als Küchenchefin installiert, sie kommt gebürtig ausSierra Leone und ist unser absoluter Star.  Sie trägt die Vielfalt der Kulturen in sich und überrascht selbst mich zuweilen. Ich liebe sie sehr und empfinde tiefsten Respekt Ihrer Person gegenüber. Als Mensch und als Küchenchefin die selbst diese Küche beherrscht. Da hat ihr Mann einen mehr guten Fang gemacht und die Gäste des Hauses kommen auch gerne wegen ihr zurück ins me and all Hotel.

Du bist in Ghana geboren und in Wiesbaden aufgewachsen – lässt du deine ghanaischen Wurzeln dennoch in deine Gerichte einfließen? Asia meets Afrika?

Ghana ist in meiner Genetik und Wiesbaden war eine wichtige Basis meiner Jugendzeit.  Wiesbaden ist auch der Ort wo meine Mutter noch heute lebt. Daher ist die Rhein Main-Region ein Teil von mir, der auch in meiner Küche Raum einnimmt. Ich mag es gesetzte kulinarische Traditionen neu zu denken und diese Denkprozesse in neue Kreationen einfließen zu lassen. Die Menschen zu überraschen und gleichzeitig zu begeistern. Da passt alles zusammen was schmeckt. Sicherlich muss man erstmal den Bogen nicht überspannen und den Gästen einen Zugang gewähren, der sie auf die Reise durch die Welt mitnimmt. Das Eins zu Eins im Anthonys ungefiltert zu liefern ist eine Gratwanderung, die ich mir selber mehr und mehr gestatte und unsere Gäste lieben es, weil sie genussvoll im Geiste und Gaumen folgen können.  

Lieblingsgericht auf der me and all Karte?

Ich bin ein Reisfuzzi, daher ist das Thai-Curry im me and all Hotel schon der Hammer.  Es ist auch in meinem neuen Lifestyle-Buch „Sterneküche für alle“ im Südwestverlag erschienen und jeder kann es nachkochen. Doch ich kriege es daheim nicht so gut hin wie Rugi im me an dall – ich muss da nochmal zuschauen was sie anders macht – Lachen.

Letzte Frage: Hand aufs Herz – Lieber einen „Rheinischen Sauerbraten” oder „Jambalaya”?

Jambalaya in seinen gefühlten 3,8 Millionen Rezeptarten, da immer mit Reis! Auch, wenn so ein Rheinischer Sauerbraten, traditionell vom Pferd nach Mildred Scheel mit Rosinen, auch ‘ne Nummer ist, aber ich das mit Reis noch nicht probierte.
Gute Idee, ich probiere das mal aus und melde mich dann nochmal mit einem neuen Rezept zurück, wenn es mir gefallen hat.

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